Okinawa Omega 369 PDF Drucken E-Mail

WARUM1

OMEGA-3/6/9 Und warum diese Fettsäuren ohne Vitamin E und Carotin nicht wirksam sind 

Und warum pflanzliches Öl und kein Fischöl 

Vitalität

Cholesterin
Herz
Blutdruck
Blutgerinnsel 

Konzentration
Gedächtnis
Dyslexie
ADHD

Hormongleichgewicht
Menopause
Depression

Trockene Haut
Ekzem
Entzündung 

INKL. BUCHBESPRECHUNGDAS OKINAWA-PROGRAMMStudie über die glücklichsten 100-jährigen Menschen der Welt Februar 2006 Die Zeitschrift über Gesundheit, Vitalität und Wohlstandskrankheiten · Ausgabe von Tai-Pan NV · V.A. Bart Maes, B. Latourlei 97, Brasschaat, Belgien

Was ist so besonders an
den
Einwohnern von Okinawa?

Okinawa ist eine Inselgruppe südlich von Japan mit 1,2 Millionen Einwoh nern und einem amerikanischen Militärstützpunkt. Im zweiten Weltkrieg wurde dort heftig von den Amerikanern gekämpft. Doch leben dort die meisten aktivsten und glücklichen 100-jährigen Menschen. Weil ein gesundes Altern den Menschen immer mehr fasziniert, haben amerikanische und japanische Wissen- schaftlicher 25 Jahre lang (von 1975 bis 2000) dieses Phänomen in der bekannten ‚Okinawa-Studie über 100-Jäh- rigeuntersucht. Aus ihrem BuchDas Okinawa-Programmergab sich, dass die 100-jährigen Okinawas einen schlanken und gelenkigen Körper und starke Knochen hatten. Sie hatten flexible, junge Schlagadern, einen niedrigen Cholesterin- und Homozysteingehalt und liefen wenig Risiko auf Herz- und Kreislaufbeschwerden. Weiterhin reduziert sich das Risiko auf hormonabhängige Krebsarten, wie Brust-, Prostata- und Darmkrebs. Sie waren scharfsinnig und Demenzer scheinungen waren kaum bekannt (3 Mal weniger bei 85 bis 90-Jährigen). Sie hatten einen gesunden Geschlechtshormonspiegel und überstanden die Menopause problemlos. Sie sahenjugendlichaus, hatten viel Energie und klare Augen.

Wo liegt das Geheimnis
dieser ewigen Jugend?

Genetische Studien zeigten, dass genetische Faktoren wohl etwas Schutz bieten können, dass jedoch die wichtigste Begründung desErfolgreich 100 Jahre alt werden’ in ihrer Lebensweise liegt. Die japanischen und amerikanischen Wissenschaftler screenten intensiv sechshundert dieser jugendlichen 100-jährigen Okinawas und entdeckten die 5 Stützpfeiler, die ihrer Meinung nach, die Basis bildeten, warum die 100-Jährigen Okinawas scheinbar den Schlüssel zur 100-jährigen Jugend gefunden hatten:

 

2

 

1) Sie lebten in einem intakten sozialen
Umfeld und hatten starke Familien-
bande.
2)
Sie waren stressbeständig und konn ten Zeitdruck durch Meditation bes-
ser vertragen.
3)
Sie suchten Rat bei östlichen und
westlichen Heilmethoden.
4)
Sie hatten genügend Körperbewe-
gung.
5)
Sie aßen wenig und gesund (Vollkornpro dukte, viel und variiertes Gemüse, ausreichend
Obst, wenig Fisch und kaum Milchprodukte).

Aus vergleichenden Blutuntersuchungen ergab sich u.a.:

- dass, sie 3 Mal mehr Omega-3 in ihrem Blut vorwiesen als

Menschen aus dem Westen;
-
dass ihr Fettsäurenspiegel 3 bis 4 Mal mehr Omega-6 als
Omega-3
vorwies;
-
dass sie bedeutend mehr Vitamin E, das ‚Anti-Alterungsvitamin
in
ihrem Blut hatten.

 

Verhältnis Demenzerscheinungen und Lebensalter

 

35 USA

30 Japan

heinungen 25

20

15 Okinawa

Demenzersc 10

mit 5

%
0

65-69 70-74 75-79 80-84 85-90

 

Altersgruppe

 

Quellenverzeichnis: Yamada, M., et al. J. Am Geriatr. Soc. 1999; 47:189-95.
Kokmen, E., et al. Mayo Clin Proc 1996; 71: 275-82. Ogura, C., et al.
Internatl. J. Epidemiol 1995; 24: 373-80.

3

Shangri-la

Unsterblichkeit, wie die ewige Jugend und Gesundheit der Okinawas ist ein Thema, das den Menschen schon seit Jahren fasziniert. James Hilten schrieb in seiner Fiktion ‚Der verlorene Horizont’ seine Vorstellung überShangri La’. In den 30er Jahren wurde sein Buch verfilmt und wurde sofort zum Klassiker. Hiltons Shangri-La ist ein friedvolles und wundersames Paradies, zugänglich über ein Tor im Hochland von Tibet. Shangri-La war das Land der Unsterblichen, das friedliche Paradies. Die durchschnittliche Lebens erwartung wurde in Jahrhunderten ausgedrückt und nicht in Jahrzehnten. Die Bewohner, die dort jedoch weggingen, verschrumpelten und alterten innerhalb von wenigen Minuten. Die Okinawas haben vielleicht nicht das ewige Leben, doch gelingt es ihnen, die Möglichkeit zu steigern, gesund 100 Jahre alt zu werden. Die Okinawas scheinen den Schlüssel zum 100-jährigen Glück gefunden zu haben.

‚In früheren Zeiten wurden die Menschen mehr als 100 Jahre alt, blieben aktiv und wurden in ihren Aktivitäten nicht gebrechlich’, ausNei Tjing Su Wen’ das klassische Buch des Gelben Kaisers über die inwendige Heilkunde, geschrieben circa 2600 Jahre vor Christus.

Gesamtheit ist mehr
als ein einzelnes Teil

Genau wie bei den Okinawas funktioniert ein gesunder Körper holistisch. So auch der Unsere. Das bedeutet, dass der Körper als Gesamtheit funktioniert und sich selbst regulieren kann, dies unter der Bedingung, dass wir ihm die erforderlichen Basisnährstoffe und Schutzstoffe zuführen. Diese Bedingung ist äußerst wichtig und wird doch allmählich mehr und mehr anerkannt. Unser Körper kann zum Beispiel nicht selbst die zwei essentiellen Stamm fettsäuren Alpha-Linolensäure ALA und Linolsäure LA aufbauen. Dies sind die Stammfettsäuren der Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren. Aus diesen zwei Stammfettsäuren baut unser Körper auf ingeniöse Weise selbst alle Fettsäuren auf, die er braucht. Vorbedingung: Wir müssen unserem Körper die zwei Stammfettsäuren aus der Nahrung zuführen. Erst dann kann unser Körper entscheiden, in welche Fettsäuren er diese einzigen zwei essentiellen Stammfettsäuren umsetzt (beispielsweise in GLA, DHLA, AA, EPA, DHA).

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Weiterhin müssen wir unserem Körper genügend Schutzstoffe aus der Nah rung zuführen. Die Aufnahme von Omega-3 und 6 erfordert dafür genü gend Vitamin E und Carotin. Das sind die wichtigsten Antioxidanten, die Omega-3 und Omega-6 zur Ausübung ihrer Funktion in Topform halten. Vitamin E ist eine Gruppe von acht Sorten an Tocopherolen und Tocotrienolen, die vollständig in unserer Nahrung vorkommen. Doch wo finden wir diese ausbalancierte, einzigartige Zusammenstellung aller acht Sorten Vitamin E und die ganze Reihe an Carotenen, die der Körper gegen das Altern braucht, und womit er sich selbst gegen die Freien Radikalen schützen kann?

Führen Sie Ihrem Körper die Stammfettsäuren zu, und Ihr Körper wird alle anderen Fettsäuren, die er braucht, selbst aufbauen. Nur Alpha-Linolensäure (ALA) und Linolsäure (LA) sind lebensnotwendig und können nicht selbst vom Körper aufgebaut werden.

Omega-3 Stammfettsäure: Alpha-Linolensäure (ALA) > Eicosatetraensäure > Stearidonsäure > Eicosatetraensäure > Eicosapentaensäure (EPA) <-> Clupanodonsäure <-> Docosapentaensäure <-> Docosahexaensäure (DHA) > etc.

Stammfettsäure: Alpha-Linolensäure (ALA) > Eicosatriensäure > Eicosatetraensäure

Omega-6 Stammfettsäure: Linolsäure (LA) > Gamma Linolensäure (GLA) (Nachtkerzenöl) > Dihomo Gamma Linolensäure (DGLA) > Arachidonsäure (AA) > Adrensäure > Docosapentaensäure > etc.

Stammfettsäure: Linolsäure (LA) > Eicosadiensäure > Eicosatriensäure

Omega-7 (als Vorläufer Palmitinsäure) Stammfettsäure: Palmitolsäure (PA) > Stearinsäure > Palmitoleinsäure > Hexade cadiensäure > Octodecadiensäure > Octodecatriensäure (Honigsäure) > Eicosatriensäure > etc. Stammfettsäure: Palmitolsäure (PA) > Vaccensäure

Omega-9 (als Vorläufer Stearinsäure) Stammfettsäure: Ölsäure (OA) > Octadecadiensäure > Eicosadiensäure > Eicosatriensäure > Docosatriensäure > etc. Stammfettsäure: Ölsäure (OA) > Eicosensäure > Erucasäure

Eiscosapentaensäure (EPA): essentiell für den Aufbau von Prostaglandin 3 Di-Homo-Gamma-Linolensäure: essentiell für den Aufbau von Prostaglandin 1 Arachidonsäure: essentiell für den Aufbau von Prostaglandin 2

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Wo liegt das richtige Verhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6?

Verschiedene Verfasser und Instanzen erteilen Empfehlungen über das Verhältnis zwischen Omega-3/Omega-6, die der Körper benötigt.

Verfasser/Instanz Omega-3 Omega-6

‚Die 100-Jährigen von Okinawa (1)’ 1 3 bis 4

B. Willox, G. Willox, M. Suzuki

Japan Society for Lipid Nutrition 1 4

‚J. Lipid Nutrition 1997’

Serge Renaud/ Lanzmann-Petithory 1 3 bis 5

‚Univ. Paris / Herz-Diät-Studie von Lyon’

Udo Erasmus (3) 1 3

‚Vitale Fette, fatale Fette’

Patrick Holford (4) 1 2

‚The optimum nutrition bible’

Atkins (5) 1 2

‚Anti-Aging diet revolution’

Ann Elling (6) 1 2

‚Die Urdiät’

Dr. Bob Arnot (11) 1 4

‚The breast cancer prevention diet’

Mary Enig (7) 1 6

‚Fakten über Fette’

Brenda Davis (8) 1 2 bis 4

‚Becoming vegan’

Stephen Walsh (94) 1 3 bis 4

‚Plant Based Nutrition and Health’

A. Simopoulos (9) 1 4

‚The omega plan’

Bary Sears (33) 1 4

‚Anti-aging Zone’

Bruce Fife (12) 1 7

‚Saturated fats may save your life’

Der Hohe Gesundheitsrat von Belgien 1 4 bis 6

WHO (Weltgesundheitsorganisation) 1 5 bis 10

NIH (National Institute of Health) 1 3

Kreta (109) 1 4

Ann Elling (6)

DGE (107) 1 5

Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Muttermilch 1 5

6

Schlussfolgerung

Alle Fachleute sind sich darüber einig: Wir brauchen mehr Omega-6 als Omega-3. Meine Empfehlung lautet: Das Verhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6 muss sein: 1:3 bis 1:5.

Essen Sie genügend Omega-3/6?

Was essen Sie morgens, mittags und abends? Die meisten unter uns essen morgens Frühstücksgetreide oder Butterbrot mit Käse, Fleischbelag, Konfi türe oder Schokoladencreme. Mittags wird ausführlich Fleisch oder Fisch mit Kartoffeln und etwas Gemüse gegessen, und das Abendessen besteht meistens auch aus Butterbroten. In einem solchen Ernährungsmuster ist zu wenig Omega-6 und Omega-3 vorhanden. Demnach führt dieses Ernäh rungsmuster dem Körper nicht zu, was er wirklich braucht, um vital bleiben zu können.

Fettverzehr in Europa
(Europa ist nicht gleich Amerika):

Europa ist deutlich nicht Amerika, wenn es um den Fettverzehr geht. Erstens, da wir im Verhältnis zu pflanzlichen Fetten bedeutend mehr tierische Fette verzehren als Amerikaner, und zweitens weil das Verhältnis Omega-3/6 bei den Europäern viel besser liegt,
als das, was einige amerikanische Autoren und
Fachleute für Amerika berechnen.

Die FAO (Food and Agriculture Organisation)
macht deutlich:
In Europa ist die Verfügbarkeit von Omega-3
und 6 relativ klein, da die Verfügbarkeit von
tierischen Fetten mehr als doppelt so hoch liegt
als die von pflanzlichen Fetten.’ (15) Es ist den
Europäern somit anzuraten, sowohl Omega-3 als
auch Omega-6 zu supplementieren.

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Was bedeutet das für
den deutschen Konsumenten?

Anteil an der Gesamtenergiezufuhr (108) Soll Ist

Gesamtfettmenge 30% 36%

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 7-10% 5,5%

Gemäß der Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und der heutigen wirklichen Aufnahme von Fetten sollten deutsche Konsu- menten folgende Mengen berücksichtigen: 1. Der gesamte Fettkonsum sollte etwas reduziert werden, von 36% auf 30% der gesamten Kalorienmenge pro Tag. 2. Es sollten weniger tierische Fette, weniger raffinierte Fette und weniger Transfette konsumiert werden. 3. Es sollte 30% bis 80% mehr an Omega-3 und -6 zu sich genommen werden. Von den heutigen 5,5% auf 7% bis zu 10% der gesamten Kalo rienmenge pro Tag.

Dies bedeutet gemäß den Empfehlungen der DGE 1
Teelöffel bis 1 Esslöffel mehr Omega 3/6 pro Tag.

Persönlicher Standpunkt

Der gesamte Fettkonsum ist nicht so wichtig. Die Kretanische Diät, die oft zur Vorbeugung von Herz- und Gefäßkrankheiten gepriesen wird, enthält 40% der Kalorien aus Fetten, hauptsächlich aus pflanzlichen Fetten. Worauf es ankommt, ist Punkt 2: Nämlich weniger tierische Fette, weniger raffinierte Fette und weniger Transfette. Dr. Ulrich Strunz und Andreas Jopp schreiben in ihrem Buch ‚Fit mit Fett’ auf Seite 23: ‚60% der Fette, die die Deutschen zu sich nehmen, stammen aus tierischen Fetten, nämlich aus Schweinefleisch, fetter Wurst, Butter und unnötig fetten Milchprodukten, wie Sahnejogurt, Sahnequark, Extra-Rahmstufe-Käse, Kaffeesahne und Sahnetorte.’ Sie schreiben auch: ‚Gehärtete Fette werden industriell hergestellt.’... ‚Transfette sind Killerfette’. Sie schreiben auch, dass wir keine raffinierten Fette konsumieren sollten. ‚Nur oxidierte Fette verstopfen die Arterien’. ‚Grundsätzlich sollte ein gutes Öl immer nach der Pflanze schmecken, aus der es gewonnen wurde.’... ‚Die Aufschrift ‚geschmacksneutral’ wie man sie bei einigen Pflanzenölen findet, ist kein Pluspunkt, sondern bedeutet Minderwertigkeit, weil es hoch verarbeitet wurde.’.... ‚Raffinierte Öle ver lieren viele Aromen, sind häufig hellgelb und enthalten teilweise veränderte Fettsäuren.’

 

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Mit anderen Worten: Die Qualität der Fette ist wichtig - viel wichtiger als die Menge. Und zuletzt sollten wir 1 Teelöffel oder 1 Esslöffel mehr Omega zu uns nehmen.

Prozentueller Anteil an Omega-3/6 in tierischen Fetten:

in % Ω3 Ω6 Ω9 gesättigte Fette

Butter 3 3 31 63

Edamer Käse 2 4 30 64

Hüttenkäse - - 30 70

Gewöhnliche Eier 1 13 52 34

Magermilch - - 25 75

Vollmilch 2 4 30 64

Rinderfett 1 2 39 58

Schweinefett 1 10 34 55

Hühnerfett 2 25 37 36

Fisch

fett/mager 21 10 40 29

Durchschnitt 3,3% 7,1% 34,8% 54,8%

Durchschnittliches Verhältnis Omega-3/6 in tierischen Fetten: 1:2,2

Die 3 meist verkauften pflanzlichen Öle der Welt 2002: 69% des Konsums aller pflanzlichen Öle auf der Welt ist Soja-, Palmen- und Rapssamenöl.

in 1000 Ω3/6 Ω3 Ω6 Ω9 gesättigte Fette

Tonnen Verhältnis % % % %

Sojaöl 29 500 1:7 7 51 27 15

Palmenöl 23 750 0 9 39 52

Rapssamen 13 570 1:3 7 23 61 9

Gewogener Durchschnitt 1:6,8 4,53 30,38 38,17 26,92

Was bedeutet dies für den Belgier und den Niederländer? Durchschnittli-

cher Fettsäurenkonsum Ω3:6 Ω3 Ω6 Ω9 gesättigte

Fette

Belgien 1:2,7 3,41% 9,19% 35,11% 52,29%

Niederlande 1:4,2 3,77% 15,94% 36,07% 44,22%

Das ist ideal. Auch die ‚Japanese Society for Lipid Nutrition’ empfiehlt ein Öl mit dem Verhältnis 1:2 oder weniger.

 

9

 

Zu viele störende Fette!

Nahezu alle Fette, die wir zu uns nehmen aus Keksen, Kuchen, Fritten, Chips, Süßigkeiten, Margarinen, Veggie-Burgern und anderen bearbeiteten Produkten haben störende Eigenschaften. Die meisten Fette sind fraktioniert, untergingen Geruchsentzug, sind entwachst, raffiniert, erhitzt und industriell stark bearbeitet, so dass kaum noch pflanzliche Schutzstoffe im Öl übrig bleiben. Weiterhin werden einige Fette oder Öle zudem noch insgesamt oder teilweise gehärtet (hydrogenisiert), wodurch Transfette entstehen. Das sind die schädlichsten Fette überhaupt für unseren Körper. Diese Öle stören die gute Wirkung und Umsetzung von gesunden Fettsäuren. Und gerade hier liegt das Problem. Ann Gittleman schreibt in ihrem Buch ‚Essen Sie Fette und Sie nehmen ab’: ‚Wir essen zu viel ungesunde Fette und zu viel kom merziell verdorbene Omega-6-Fettsäuren’. Auch der Bestseller vom Verfas ser Patrick Holford beschreibt in seinem Buch ‚Die optimale Ernährungsbi bel’: ‚Die meisten Menschen leiden unter einem Omega-3/6-Mangel, da sie ungesunde Fette konsumieren.’ Ungesunde Fette verhindern, dass gesunde Fette ihre Funktion hinreichend ausüben können. Die Mitteilung ist deutlich: Mehr gesunde Fette und weniger ungesunde Fette.

Welche Nahrungsmittel
sind reich an Omega-3, -6 und -9?

Reich an Omega-3: Leinsamen(Flachssamen), Hanfsamen, Kürbiskerne, Soja, Kohl- und Rapssamen, Weizenkeime, Wallnüsse, dunkelgrünes Gemüse und fetter Fisch. Reich an Omega-6: Nachtkerzenöl, Saflor, Pinienkerne, Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Wall-

10

nüsse, Soja, Weizenkeime, Kürbiskerne, Sesamsamen, Buchennüsse, Erdnüsse, Kohlsamen. Reich an Omega-9: Mandeln, Oliven und Olivenöl, Makadamianüsse, Avocados, Cashewnüsse, Bitternüsse, Pistaziennüsse, Pekannüsse, Walnüsse, Raps- und Kohlsamen, Erdnüsse, Paranüsse, Kakaobutter, Palmenöl, fetter Fisch.

Schlussfolgerung: Europäer (Belgier und Niederländer) verzehren zu wenig vollwertiges und lebensnotwendiges Omega-3 und Omega-6 im Verhältnis zu anderen Fet ten, die sie verzehren. Wir müssen unserer täglichen Ernährung bewusst gesundes Omega-3/6 hinzufügen. Weiterhin tun wir gut daran, den gesam ten Fettgehalt und sicherlich die ungesunden Fette in unserer Ernährung zu reduzieren.

Fettfreie oder fettarme Diäten schaden unserer Gesundheit Fettfreie Diäten im Allgemeinen und die Sorge um eine fettarme Ernährung sind vielleicht gut gemeint, doch schaden sie unserem Körper. Die FAO empfiehlt, dass mindestens 15% und maximal 35% der Kalorienaufnahme aus Fetten stammen muss. (15) Fettlösliche Nährstoffe, wie alle Carotene, worunter beispielsweise Beta-Carotin in Karotten, Alpha-Carotin in roten Paprikas, Lutein in Spinat, Zeaxanthin in Mais und Lykopen in Tomaten werden nur in Verbindung mit gesunden Fette gut aufgenommen. Dies gilt auch für fettlösliche Vit- amine, wie Vitamin A, D, E und K. Auch andere lebensnotwendige Stoffe, wie Co-Enzym Q10, Liponsäure und Carnitin sind vollständig von der Zufuhr von Fetten abhängig. Weiterhin stört ein Mangel an gesunden Fetten das hormonale Gleichgewicht. (15)

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Zum Abnehmen brauchen
Sie Omega-3/6

1995 erschien ein Artikel in einem Magazin der Amerikanischen Vereini gung von Diätisten, worin Allred aufzeigte, dass eine übertriebene Fixierung auf fettlose Ernährung (kalorienarm) u.a. die Ursache von alarmierendem Übergewicht darstellt. Ein Mangel an Omega-3/6 verzögert den Metabolismus. Wir verbrennen somit weniger Kalorien im Ruhezustand. Daher sind ausreichend Omega3/6 zum schneller Abzunehmen oder zum Schlankbleiben unerlässlich. Dr. D. Horrobin schreibt: ‚Dicke Menschen könnten unter einem Mangel an Omega-3/6 leiden’. (16) Udo Erasmus bestätigt, dass Omega3 und -6 den Stoffwechsel, die Verbrennungsgeschwindigkeit sowie die Energieproduktion steigern, (18) wodurch wir mehr und schneller Energie verbrennen und über mehr Energie verfügen. Omega-3 stimuliert Prostaglandin Typ 3, das die Abfuhr von Gewebsflüs sigkeit fördert. Überschüssiges Gewicht ist häufig dem Festhalten von Flüssigkeit (Ödem) zuzuschreiben.

Gamma-Linolensäure (GLA)

Ohne genügend Linolsäure (Omega-6) baut der Körper zu wenig GLA auf. Nach Ann Gittleman ist GLA für den Aufbau von Prostaglandinen unerläs slich, die die Energiezentralen der Zellen (Mitochondrien) zur Verbrennung von Körperfett (‚braunes Fett’) stimulieren. (16) Auch Dr. Horrobin vertritt die Meinung, dass GLA (aus Linolsäure, Omega-6) in der Förderung zur Gewichtsabnahme effektiv ist.(16) Anstelle von wenig oder kein Fett zu verzehren, müssen wir unsere Auf merksamkeit auf genügend und gesunde Fette richten. Frauen und Männer, die ein Minimum von 15% Fettkalorien anstreben, müssen die Aufnahme einer Minimummenge an Omega-3/6 gut im Auge behalten.

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Wie viel Omega-3 und -6
brauchen wir minimal?

Bei 2000 Kcal Ω3 in % Ω6 in % Ω3 in g Ω6 in g

Brenda Davis (19) 1-2% 3-5% 2-4g 6-10g

Mary Enig (20) 05-1,5% 2-3% 1-3g 4-6g

Udo Erasmus (21) 2% 3-6% 4g 6-12g

Dr. Atkins (22) 1-1,5% 2-3% 2-3g 4-6g

NIH 1% 2-3% 2g 4-8g

Belgischer

Ernährungsrat (23) 0,5% 2,5% 1g 5g

Durchschnittlich

mindestens erstrebenswert 1 bis 1,5% 2-4% 2-3g 4-8g

Erstrebtes Ideal 1,5 bis 2% 4 bis 8% 3 bis 4g 9 bis 16g

Jeder Mensch - sowohl Babys, Kinder, Erwachsene als auch ältere Men schen - braucht ein Minimum an Omega-3/6, jeder Mensch selbstverständ lich in anderen Mengen. Babys und kleine Kinder brauchen im Verhältnis mehr Omega-3/6 als Erwachsene. Und je weniger Fette man verzehrt, desto mehr Omega-3/6 muss im Verhältnis aufgenommen werden. Je fettreicher Sie sich ernähren, desto weniger Omega-3/6 müssen Sie im Verhältnis zu sich nehmen. Therapeutisch kann vorübergehend eine erhöhte Menge zugeführt werden. Bei Omega-3/6 gilt nicht das Sprichwort „Mehr ist besser”. Bei Omega-3/6 gilt das Sprichwort „Zu wenig ist sehr schlecht“ und „Genug ist genug.“ Ein Übermaß an Omega-3/6 kann aufgrund von oxidativem Stress schädliche Auswirkungen nehmen. Das bedeutet, dass der Körper diese Fettsäuren ständig gegen Freie Radikale schützen muss. Andere Öle und Fette, die Sie in einem gut abgestimmten Verhältnis nach Herzenslust konsumieren können, sind Native Olivenöle Extra und pflanz liche gesättigte Fettsäure, wie Natives Kokosnussöl Extra und Rohes Rotes Palmenöl.

Wichtig ist die richtige Dosierung

Denn zu viel Omega-3 und zu wenig Omega-6 ist genauso schlecht wie umgekehrt, nämlich zu viel Omega-6 und zu wenig Omega-3. Bruce Fife: ‚Zu viel Omega-3 führt zur Überproduktion von PGE 3, was stark blutverdünnend wirkt und Blutgerinnung verhindert, was bei einem

13

Unfall gefährlich sein könnte. Es kann ebenfalls spontane Blutungen ver ursachen und es dem Körper unmöglich machen, auf eine Wunde oder Infektion angemessen zu reagieren.’ (24) ‚Durch übermäßigen Konsum an Omega-3 sind Hirnblutungen die wichtigste Todesursache bei den Eski mos.’ (25) Schließlich sagt Udo Erasmus in seinem Buch ‚Vitale Fette und fatale Fette’: ‚Langfristiger Konsum von ausschließlich Leinsamenöl kann einen Omega-6-Mangel hervorrufen.’ Andrew Weil schreibt: ‚Wir wissen, dass sowohl Omega-3 als auch Omega 6 lebensnotwendig sind.’ (10) ‚Beide Omegas müssen in Kombination ein- genommen werden’, vertritt der ‚Nutrition Almanac’ auf Seite 22. (13)

Wählen Sie Öle ohne hinzugefügte Flachssamenteilchen 

Hierfür gibt es 3 gute Gründe: Erstens bleiben sehr viele Flachsamenteilchen in der Flasche zurück. Da die Flachssamenteilchen das Öl aufsaugen und sich hierdurch ziemlich kräftigt am Boden festsetzen, werden sie selbst beim Schütteln schwierig gelöst. Das ist Geldverschwendung. Zweitens, weil Flachssamenteilchen sehr reich an Lignanen sind. Diese sind in kleinen Mengen gut, doch in Form eines täglichen Supplements üben diese pflanzlichen Östrogene eher eine negative Wir kung aus. Phyto-Östrogene sind Stoffe mit einer schwachen hormonartigen Wirkung, die nicht im Übermaß supplementiert werden sollten. Siehe Text Seite 25 „Omega-3/6 verpackt in Plastik oder HDPE? Nein Danke!”.

Drittens enthalten Flachssamenteilchen Cyanid. ‚Lignanreiches Flachssamenöl enthält cyanogene Glycoside (Cyanid), die in SCN umgesetzt werden. Dies unterdrückt die Fähigkeit der Schilddrüse zur Aufnahme von Jod mit dem Risiko auf ein Struma. Normales Flachssamenöl/Leinsamenöl ist frei von cyanogenen Glycosiden’. (91) 50% von allem Jod in unserem Körper wird von der Schilddrüse aufgenommen.

Die Schilddrüse ist für den Metabolismus, die
Körpertemperatur, die Fortpflanzung und das
Wachstum verantwortlich. Eine langsam arbeitende Schilddrüse ist oft der Grund, warum einige
Menschen schneller dick werden und nur mühsam
abnehmen können. Sie verbrennen zu wenig.
A. Simopoulos warnt: ‚Leinsamen oder Leinsa-

14

menmehl enthalten den chemischen Stoff Cyanid, der Ihre Schilddrüse an der Jodaufnahme hindern kann, wodurch das Risiko auf ein Struma (geschwollene Schilddrüse) zunimmt’. (90) ‚Frischer Flachssamen enthält den Giftstoff Cyanid (Thiocynat), ein Stoff, der nach dem Verzehr von Flachssamen im Blut zurückgefunden wird. (92) Nur durch Kochen oder Grillen wird Cyanid neutralisiert, wodurch es nicht mehr schädlich ist.

Palmitinsäure
für eine freiere Atmung

Palmitinsäure, die am meisten in Rotem Palmenöl vorkommt, ist die wichtigste Fettsäure zum Schutz der Lungenbläschen. Sie senkt die Oberflächenspannung der Lungenbläschen, wodurch die Atmung weniger Anspannung kostet und verhindert, dass die Lungenbläschen zuklappen und dadurch nicht mehr funktionieren können. ‚Palmitinsäure ist die wichtigste Fettsäure für einen normalen Lungensurfaktant’, (93) ein Stoff, der sich in den Lungen befindet, und der die Oberflächenspannung der Lungenbläschen verringert.

Öl ist viel
kostegünstiger als

Kapseln 1 Kapsel ist sehr wenig

(0,2g bis 1,2g)

Omega-3/6/9 Kapseln kosten 1 Teelöffel (5g)

auf den ersten Blick weni- = 5 große Kapseln

ger. Doch der Schein trügt.
Wenn Sie eine gute Marke
wählen, brauchen Sie schnell
12-20 Kapseln von 200mg bis
1g zur optimalen Aufnahme
von Omega-3 und -6. Ein Esslöffel pflanzliches Öl enthält 15g
Omega-3/6/9. Darüber hinaus bestehen Kapseln aus Gelatine oder Schweine-
haut. Das ist nun auch nicht gerade am gesündesten.

15

Warum Omega-3 und Omega-6
lebensnotwendig sind

Warum sind genügend Alpha-Linolensäure (Omega-3) und Linolsäure (Omega-6) lebensnotwendig? Die Zeit, in der wir dachten, dass Fette nur Kalorien lieferten ist definitiv vorüber. Um es mit den Worten von Udo Eras mus zu sagen: ‚Omega-3 und Omega-6 steuern sämtliche Lebensprozesse in unserem Körper. Leben ohne sie ist undenkbar. Wenn unsere Ernährung einen Mangel an Omega-3/6 vorweist, können wir mit Gesundheitsproble me rechnen.’(26) Ohne gesunde Fette gibt es kein gesundes Hormongleich- gewicht, keine gesunden Zellen und keine elektrische Reizübertragung.

Gesunde Fette =
Gesundes Hormongleichgewicht

Aus sowohl Omega-3 als auch Omega6 baut der Körper Fettsäuren auf, die
Vorläufer von Hormonen sind. ‚Zu
wenig Fette können den Vorrat an
Geschlechtshormonen wesentlich
beeinträchtigen, die eine wichtige Rolle in der Gesundheit von
sowohl Frauen als auch Männern
spielen.’ (27) Ein Mangel an
Alpha-Linolensäure (Omega3) oder Linolsäure (Omega-6)
resultiert daher in einen gestörten Hormonspiegel bei sowohl
Frauen und Männern als auch
bei Kindern.
Weiterhin wird von Eicosano-
iden, hormonartigen Stoffen
(Prostaglandine und Leukotriene), angenommen, dass sie
aus den verlängerten Ketten der
Stammfettsäuren Alpha-Linolen-
säure (Omega-3) und Linolsäure
(Omega-6) in der Zellmembran auf-
gebaut werden.

16

EINFACHER 1 Teelöffel pflanzliches Omega-3/6/7/9 Öl entspricht 5 großen Kapseln VORTEILHAFTER 1 Flasche (500ml) pflanzliches Omega-3/6/7/9 Öl entspricht 500 bis 2000 Kapseln

Pflanzliches Omega-3/6/7/9 Öl liefert Ihnen nicht nur die zwei essentiellen Stammfettsäuren Alpha-Linolensäu- re und Linolsäure, sondern auch die Stammfettsäuren Ölsäure und Palmitinsäure. Damit kann Ihr Körper alle Fettsäuren auf- bauen, die Ihr Gehirn, Ihre Haut und Ihr Körper braucht.

Sie regeln die Zellaktivitäten und haben eine starke Auswirkung auf alle wichtigen Funktionen des menschlichen Körpers.

Gamma Linolensäure (GLA) und ein gutes Hormongleichgewicht: Leslie Kenton schreibt in ihrem Buch ‚Passage to power, natural menopause revolution’, dass GLA im Körper aus Linolsäure (Omega-6) aufgebaut wird und eine positive Wirkung auf den Aufbau von Geschlechtshormonen, Östrogen (Frau) und Testosteron (Mann) ausübt. (1)

 

Ein gesunder Körper =
gesunde Zellwände

Der Mensch besteht aus Milliarden von Zellen. Die Vitalität einer jeden Zelle ist zum Großteil abhängig von sowohl der Qualität der Zellwände als auch vom Schutz, den sie bieten können. Die Qualität aller Zellwände wird von den Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren kontrolliert. Ausreichend Omega-3/6 macht die Zellwände flexibel und durchlässig, wodurch sie Nährstoffe einfach aufnehmen und Abfallstoffe einfach abführen können. Zum Schutz der Zellwände sind Antioxidante, wie Vitamin E, von größter Wichtigkeit.

Die elektrische Reizübertragung

Da Omega-3/6 ungesättigte Fettsäuren sind,
sorgen sie dafür, dass die Batterien
unserer Zellen aufgeladen werden
können. Sie sorgen für die Reizübertragung und Erzeugung von
elektrischen Impulsen. Zu wenig
Omega-3/6 macht uns müde.
Nach Untersuchungen der Universität von Minnesota ist das
EKG (Elektrokardiogramm), die
graphische Widergabe der elektrischen Aktivität des Herzens, ein
guter Indikator für ein Risiko auf Herz-
und Kreislaufbeschwerden.

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Johanna Budwig über das Aufladen unserer Batterien. Was Jeder wissen sollte! ‚Omega-3/6-Fettsäuren sind einfach in der Lage, sich mit Eiweißen zu ver binden, wodurch neues Material zu den Zellen geführt wird. Die Zweipo ligkeit zwischen Fett (Zellumhüllung) und Eiweißen (Zellkern) ist von grund legender Wichtigkeit für den Erhalt und die Struktur aller lebenden Zellen. Diese Zweipoligkeit hängt größtenteils von der Anwesenheit von genügend Omega-3/6 ab. Der Mangel an Omega-3/6 lähmt zahlreiche vitale Funktio nen. Wenn die Zweipoligkeit zwischen dem Zellkern und der Zellumhül lung vernichtet wird - beispielsweise durch einen Mangel an Omega-3/6 oder durch den Konsum von teilweise oder insgesamt gehärteten Fetten (Transfetten) - bedeutet dies, dass die elektrische Ladung verschwindet. Mit anderen Worten: Die Batterie der Zelle wird leer. Die Möglichkeit zum Wiederaufladen der Batterie unserer Zellen hängt von den Elektronen in Omega-3/6 ab. Weiterhin schwingen die Elektronen von pflanzlichem Omega-3/6 mit derselben Wellenlänge als Sonnenstrahlen. Hierdurch sind sie in der Lage, die Sonnenenergie aufzunehmen, sie zu speichern, und sofern erforderlich, sie für die Erfüllung von vitalen Körperfunktionen freizu geben’, dies nach der legendären Johanna Budwig in ihrem revolutionärem Buch aus 1959: ‚Leinsamenöl als echte Hilfe gegen Arthritis, Herzbeschwer den, Krebs und andere Beschwerden.’ Johanna Budwig schwört auf eine Kombination aus Hüttenkäse und Omega-3/6.

Schlussfolgerung: Ohne Omega-3 und Omega-6 gibt es für den Menschen kein Leben. Ungenügend Omega-3/6 verringert unsere Vitalität. ‚Fette stel len den bestimmenden Faktor für sämtliche Körperfunktionen dar’, so Ivar Bang, 1911.

Ein Mangel an Omega-6 kann sich in folgenden Beschwerden äußern: (28)
Haarausfall, trockene Haut und Haare, Wachstumsstörungen, trockene Augen, Ekzem oder
Hautausschlag, Leberverfettung, Austrocknung,
Fehlgeburten, Arthritis, erhöhter Cholesterinspiegel, PMS (Pre-Menstruelles Syndrom).

Ein Mangel an Omega-3 kann sich in folgenden Beschwerden äußern: (28) Prickelgefühl in den Armen und Beinen, Schwäche zustände, verringerte Sehkraft, hoher Blutdruck, Verhaltensstörungen, Lernprobleme, ADHD, zu ‚dickes’ Blut, Ödem (Festhalten von Feuchtig keit), langsamer Stoffwechsel, Entzündungsempfindlichkeit, verringerte Ausdauer, mehr Schmerzen bei Arthritis, PMS.

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Nie Omega-3/6 ohne
genügend Vitamin E und Carotin

‚Vitamin E und Carotin sind erforderlich, um Omega-3 und 6 in unserem Körper intakt zu halten und sie gegen Vernichtung durch Sauerstoff und Freie Radikale zu schützen. Diese Antioxidanten (Vitamin E und Carotin) halten Omega-3 und -6 zur Erfüllung ihrer wichtigen Aufgaben in Form.’ (29) ‚Unsere Zellmembranen schützen unsere Zellen. Unzureichend geschützte Zellwände fügen sowohl dem Zellkern (Speicherplatz der DNA) als auch den Mitochondrien (Energiezentralen der Zelle) Schaden zu’, (29) so Udo Erasmus, Autor des Buches ‚Fatale Fette, vitale Fette’.

‚Die Membranen müssen flexibel und durchlässig sein. Hierfür sorgen Omega-3 und -6. Doch müssen sie mit Vitamin E (und Carotin) geschützt werden. Kein einziger anderer Antioxidant hat die Möglichkeit, den schäd lichen Dominoeffekt der Freien Radikale zu stoppen, insbesondere Alpha- und Gamma-Tocopherole (Vitamin E).’ Dies schreibt Andrea Papas, Verfasserin des Buches ‚Vitamin E’. (30)

Freie Radikale verursachen schädliche chemische Reaktionen, wodurch beispielsweise Eisen durch Sauerstoff rostet, ein angeschnittener Apfel braun wird und Öl und Nüsse ranzig werden. Antioxidante verhindern diese schädlichen Dominoreaktionen. Fügen Sie zum Beispiel an ein Apfelstück- chen etwas Zitronensaft (Vitamin C) hinzu, und es wird sich nicht verfärben (altern oder oxidieren). Auf diese Weise verhindern Vitamin E und Carotene in unserem Körper, dass Öl (Fett) ranzig wird.

‚Vitamin E schützt Fette vor dem Schlechtwerden, indem die Freien Radikale ausgeschaltet werden, noch bevor sie Omega-3/6 beschädigen können’. ‚Je mehr Omega-3/6 Sie verzehren, desto mehr Vitamin E brauchen Sie.’ (31)

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Dies bestätigt Dr. Ulrich Stunz, der deutsche Verfas- ser des Buches ‚Die Vitaminre- volution’.

‚Omega-3/6 sind die beliebtesten Ziele der Freien Radikalen’, (33) schreibt Barry Sears, Verfasser von ‚The Anti- aging zone’.

‚Von allen Ölen, die wir in Nahrungsmitteln vorfinden, wird Omega-3 am schnellsten durch Oxidation ranzig. Daher ist Omega-3 am anfälligsten für Schaden, den Freie Radikale anrichten können’, (38) sagt Bruce Fife, Autor des Buches ‚Gesättigte Fette können Ihr Leben retten’.

‚Omega-3/6 reagiert äußerst empfindlich auf
Oxidation, ganz besonders nachdem es
eingenommen worden ist. Was Sie
bestimmt nicht wünschen, ist die
Oxidation von Omega-3/6 in
Ihren Blutgefäßen. Freie Radikale erhalten dazu keine Chance mit Vitamin E’, (34) bestätigt
auch Dr. Atkins, Autor von ‚The
anti-aging diet revolution’.

‚Wenn Omega-3/6 im Blut mit Sauerstoff in Berührung kommt, entsteht kurzerhand Peroxidation (Ranzigwerden). Wenn jedoch ausreichend Vitamin E vorhan den ist, wird diese Peroxidation verhindert. Eine Diät reich an Omega-3/6 erfordert mehr Vitamin E.’ (41) Dies bezeugt C. van het Kaar, der niederlän- dische Verfasser von ‚Ihr Herz und Vitamin E’.

‚Der Bedarf an Vitamin E ist größer in dem Maße wie mehr ungesättigte Fettsäuren verzehrt werden’, bestätigt die Niederländische Pharmacopoea.

‚Omega-3/6 sind beliebte Angriffsziele der Freien Radikale, jede Reduktion der Freien Radikalen wird sich positiv auf das hormonale Gleichgewicht durch die entsprechende Produktion von Eicosanoiden auswirken’, sagt Barry Sears, Autor des Bestsellers ‚The anti-ageing zone’.

 

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‚Ich selbst nehme 1.200mg Vitamin E pro Tag ein’, sagt Dr.
Le Compte, ehemaliger Vorsitzender der Belgischen Vereinigung von Geriatern. ‚Das ist
doch der beste Beweis, dass
ich an den Wert von Vitamin
E als Antioxidant glaube. Altern
ist nichts anderes als eine Oxidationsreaktion’. (32)

Pigmentflecke sind oxidierte Fette in der Haut durch einen Mangel an Vitamin E und Carotenen.

‚Es wird empfohlen, 0,4mg Alpha-Tocopherol (Vitamin E) pro Gramm Omega-3/6 einzunehmen, was eine minimale Konzentration an Vitamin E im Körper aufrechterhalten kann,’(35) so der Hohe Gesundheitsrat von Belgien.

‚Minimal 0,6mcg Vitamin E pro 1mg Omega-3/6. Es werden höhere Niveaus bei Ölen empfohlen, die reich an Omega-3 und 6 sind’, (37) bestätigt die FAO, Nahrungsmittel- und Landbauorganisation der Vereinigten Nationen.

Schlussfolgerung: Omega-3/6 ohne Vitamin E wird im Körper schnell ranzig und kann somit Schaden anrichten. Genügend Vitamin E schützt Omega3/6 in unserem Körper.

Omega-3/6 verbraucht Vitamin E

Wer Omega-3/6 einnimmt, verbraucht Vitamin E, da es den Streit mit den Freien Radikalen angeht, die sich vorzugsweise auf Omega-3/6 richten. In diesem konstanten Streit werden sowohl Vitamin E als auch Freie Radikale vernichtet. Das Ziel ist, dass Vitamin E die Oberhand behält. Darum enthält Ihr Omega-3/6 genügend Vitamin E. ‚Wenn eine Diät reich an Omega-3/6 ist, wird mehr Vitamin E verbraucht. Ein Mangel an Vitamin E beschädigt das Muskelgewebe, das Gehirn und degeneriert die Blutgefäße. Wenn wir Omega-3/6 einnehmen, müssen wir im Verhältnis auch mehr Vitamin E einnehmen.’ (36) Dies schrieb der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling.

In ihrem Buch ‚Die Vitaminrevolution’ ziehen Dr. U. Strunz und Andreas Jopp folgende Tabelle heran, die den Vitamin-E-Verbrauch verdeutlicht:

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Vitamin-E-Gehalt Wie viel

in 100g Vitamin E

an Lebensmitteln bleibt im Körper übrig?

 

Weizenkeimöl 200mg 174mg

Sonnenblumenöl 50mg 19mg

Olivenöl 20mg 5mg

Maiskeimöl 34mg 0mg

Margarine 10mg 0mg

Milch 2mg 0mg

Makrele 4mg -3mg

Hering 26mg -5mg

Wallnüsse 6mg -21mg

Lein- und

Flachssamen 0,32mg ** sehr neg.*

Leinsamenöl 1,26mg ** sehr neg.*

* Da Leinsamen (Flachssamen) viel ungesättigte Omega-3/6-Fettsäuren (oxidationsempfindlich) enthalten und sehr wenig Vitamin E, darf unterstellt werden, dass Leinsamen (Flachssamen) ein ernsthafter Vitamin-E-Räuber in unserem Körper ist. ** NDB 12220 flaxseed, Nahrungsmitteltabelle FAO/ WHO.

Wie viel Männer und Frauen leiden unter einem Vitamin-E-Mangel?

Frauen Männer

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Es herrscht ein
bedeutender Mangel an Vitamin E

Eine deutsche Studie hat erwiesen, dass 48% der Frauen und 68% der Männer absolut nicht die minimal empfohlene Menge Vitamin E zu sich nehmen. Hiermit liegt Vitamin E hinter allen anderen Vitaminen (Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), Dr. Ulrich Strunz und Andreas Jopp, ‚Die Vitaminrevolution’, Seite 18 (Tabelle) und Seite 143).

Vitamin E ist absolut sicher, selbst in sehr großen Mengen. (39) Die empfohlene Minimummenge: 10mg. Sichere Dosierung: 800mg. Acht Sorten Vitamin E in natürlicher Form

Früher dachte man, dass Vitamin E nur aus Alpha-Tocopherol bestand. Heute weiß man, dass Vitamin E, genau wie Vitamin B, aus einer ganzen Gruppe besteht. Nämlich aus 4 Tocopherolen (Alpha, Beta, Gamma und Delta) und 4 Tocotrienolen (Alpha, Beta, Gamma und Delta). Zusammen sind sie stark und ergänzen einander. Das eine Vitamin E ist also das andere nicht. So hat beispielsweise die Kalifornische Universität von Berkeley gezeigt, dass Tocotrienol 40 bis 60 Mal in der Behinderung der Fett-Oxidation stärker ist als Alpha-Tocopherol. Gamma- und Delta-Tocotrienole können das Wachstum von Östrogen abhängigen und Östrogen-unabhängigen Brustkrebszellen vorbeugen (was Alpha-Tocopherol nicht kann). (39) Gamma-Tocopherol ist beim Unschädlichmachen der Freien Stickstoffradi kale – die Übeltäter im Gehirn - am effizientesten. (40)Tocotrienole eignen sich am besten zum Schutz der Haut vor UV-Strahlung und Luftverschmutzung.(96)

Die Kraft von Vitamin E

‚Studien nach Studien beweisen, dass Vitamin E ein wichtiger Antioxidant ist, der Adernverkalkung entgegenwirkt, die Augen schützt und hilft, Krebs vorzubeugen. Hunderte von Untersuchungen zeigen, dass, je mehr Vit amin E Sie einnehmen, desto niedriger liegt das Risiko auf welche Art von Krebserkrankungen auch immer’. (42)‚ Vitamin E ist das Anti-Alterungs- Vitamin’. (43)

 

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Omega-3/6
verpackt in Plastik oder HDPE?
Nein Danke!

Bei der Verpackung von Omega-3/6 muss resolut für Glas entschieden werden – nie für Plastik, in welcher Form auch immer. Dafür gibt es Gesundheitsgründe, die durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen untermauert werden. Omega-3/6 Moleküle sind sehr aktive ungesättigte Moleküle, die konstant auf der Suche nach neuen Molekülverbindungen sind. Das ist widersprüch lich, wenn wir für unsere Gesundheit Omega-3/6 in einer Plastikflasche kaufen würden. Das letzte, was wir erstreben, ist die Kontamination mit gefährlichen östrogenartigen, chemischen Stoffen, mit anderen Solventen oder toxischen Metallen, die durch die Reaktion einer Kunststoffverpackung mit Omega-3/6 freikommen.

Hormone sind die stärksten, chemischen Botenstoffe im Körper. Sie wirken direkt auf die Gene, befehlen unseren Zellen, wie sie sich verhalten müssen und regulieren zahllose essentielle Funktionen. Es liegen genügend Beweise vor, dass einige Chemikalien, die in Plastik, Kunststoff, Bekämpfungsmittel und in allerlei chemischen Produkten als Hormon fungieren können. Prof. Vom Saal der Universität von Missouri zeigte darüber hinaus, dass Hormone sehr kräftig sind. Sie sind bereits wirksam in Teilchen von einem Trillionstel 0,000 000 000 001. (46) Auf unvorhersehbare Weise können sie unsere Fortpflanzung und die Entwicklung unserer Geschlechtsorgane entregeln. Sie können sogar die Mitursache von einigen Arten von Krebserkrankungen darstellen. Bereits 1 unter 6 Ehepaaren kann heute auf natürliche Weise keine Kinder bekommen. Soto und Prof. Sonnenschein der Universität Tuft suchten jahrelang nach der Ursache der zunehmenden Unfruchtbarkeit bei Tieren und Menschen. Sie entdeckten, dass Chemikalien Hormone imitieren können, und dass zahlreiche Kunststoffverpackungen diese Östrogen imitierenden Chemikalien an den Inhalt der Verpackung abgeben. ‚Etwas

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muss aus den Kunststoffröhrchen lecken (die sie für Blutproben für ihre Experimente benutzen), was Östrogen imitierte. Das Plastik, die Kunststoffröhr chen, von denen sie dachten, dass sie sicher seien, erwiesen sich als biologisch aktiv. Wenn dies mit Laborröhrchen geschieht, so geschieht dies auch mit anderen Kunststoffen.’ (48) Ende Zitat.

‚Im Austausch mit den Bequemlichkeiten unserer modernen Gesellschaft und mit allen verblüffenden Produkten des modernen Lebens, haben wir Prostata- und Brustkrebs bekommen. (44) ‚Für toxische Chemikalien gibt es in Zusammenhang mit Krebs keine sichere Grenze, selbst die kleinste chemische Dosierung kann bereits Krebs verursachen’, (50) laut EPA (environmental protection agency). Hormone können das Immunsystem (T-Helferzellen und die Natural-Killer-Zellen) sowie die Hirnfunktion nachteilig beeinflussen. Die Folgen lauten Lernschwierigkeiten, Senkung des IQ und ADHD. (49) ‚Die meisten chemischen Östrogene sind löslich in Fetten oder in Lipiden’, (46) schrieb Prof. der Biologie Vom Saal der Universität von Missouri. ‚Solvente und Kunststoffverpackungen immigrieren in die Nahrung’. Dies schrieben 1991 Aruoma und Halliwell in ihrem Buch ‚Freie Radikale und Nahrungsmitteladditive’. ‚Vermeiden oder minimalisieren Sie den Kontakt zwischen Plastik und Nahrungsmitteln, benutzen Sie Glas oder Porzellan’, (4) empfehlen Col- born, Dumanaski und Meyers. (47) ‚Nutzen Sie ausschließlich kaltgepresste Öle, die in einer dunklen Gasflasche abgefüllt sind und beachten Sie das Haltbarkeitsdatum’, (52) rät Dr. Ulrich Strunnz. ‚Unsere Aufgabe liegt nicht darin, Ersatz kunststoffe zu entwickeln, die den Hor monhaushalt angreifen, die Ozonschicht bedrohen oder die andere bekannte Probleme entstehen lassen. Unser Ziel muss sein, die chemische Belastung möglichst niedrig zu halten’, (51) so Colbron, Dumanosk und Meyers.

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HDPE für Omega-3/6 nicht so gut geeignet

HDPE eignet sich ziemlich gut zur Verpackung, bzw. Abfüllung von Pro dukten, die als Basis Wasser, Säure und/oder Alkohol haben. HDPE eignet sich allerdings absolut nicht zum Abfüllen oder Verpacken von höchst ungesättigten Fettsäuren wie Omega-3/6. Die Migration der auf Benzo- phenolen basierten ultravioletten Absorbenten in HDPE liegt bei Omega 3/6 viel zu hoch. Ebenso entsteht eine Migration von 5,5mg/l organischer Metalle (Katalysatoren und Solvente), und es zeigt sich eine Migration von Chloriden und Aluminium. (97) Die ungesättigten Fettsäuren Omega-3/6 müssen vorzugsweise in dunklem Glas abgefüllt werden.

Nehmen Sie Omega-3/6
ohne zugefügte Phyto-Östrogene
 

Pflanzliche Phyto-Östrogene (z.B. Isoflavone und Lignane) befinden sich in mehr als 300 Pflanzen: Leinsamen, Soja, roter Klee, Hopfen, Salbei, Silberkerze und griechischer Bockhornklee bilden reiche Quellen für Phyto-Östrogene, aber auch Tee, Petersilie, Lauch, Weizen, Hafer, Bohnen, Alfafa, Rosenkohl, Äpfel, Kirschen, Pflaumen, Granatäpfel, Spargel, Karotten, Eisbergsalat, Brok koli, Blumenkohl, Erbsen, Porree, Zwiebeln, brauner Reis, Hülsenfrüchte, Kleie, Bananen, Kaffee und sogar Whisky. Pflanzen bauen diese Phyto-Östrogene auf, u.a. um der Fruchtbarkeit ihrer Feinde entgegenzuwirken. So benutzten unsere Vorfahren wilde Karotten und Granatäpfel als Antikonzeptionsmittel. Irgendwann einmal wurde eine große Anzahl von australischen Schafen nach übermäßigem Verzehr von Klee unfruchtbar. ‚Kein Übermaß an pflanzlichen Östrogenen in der Babynahrung’, lautet die Empfehlung von Richard Sharpe. (53) ‚Es liegen ziemlich starke Anweisungen vor, dass Soja günstige Effekte bei Erwachsenen zeigt, doch enthält Soja eine große Anzahl an kräftigen Phyto-Östrogenen. Ich bin nicht erfreut darüber, dass Kinder, die sich noch im Wachstum befinden, zu viel Soja zu sich nehmen.’ Mary Fallon schreibt in ‚Nourishing Traditions’, Seite 201, dass zu viel pflanzliche Östrogene die Schilddrüsenfunktion unterdrücken können. Die Okinawas haben 7 Mal mehr pflanzliche Östrogene (u.a. Flavonoide) in ihrem Blut als Amerikaner. Doch lautet die Empfehlung der Wissenschaftler der ‚Okinawa Studie über 100-Jährige’, B. und G. Willcox und M. Suzuki: ‚Flavo noide (und andere pflanzliche Östrogene) müssen in natürlicher Form zu sich genommen werden, und nicht in Pillenform.’ (54)

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4 Gläser Tee enthalten zwischen 47
und 67mg pflanzliche Östrogene (u.a.
Flavonole). (55) Das ist mehr als genug,
es ist von natürlichem Ursprung und
hat keine Kalorien - die phantastischen
Catechine im Tee nicht einmal mitgerechnet, die bekommt man gratis hinzu.
Jasmintee: 16,8mg pro Tasse, Grüner
Japanischer Tee 14,5mg und schwarzer Tee
11,8mg pro Tasse.

Die Wirkung eines
gut funktionierenden Gehirns
 

Gehirnzellen bestehen aus 60% Fett. Die Hirnrinde besteht sogar aus 80% Fett. DHA (Omega-3) ist oder sollte zusammen mit Arachidonsäure (Omega-6) im Gehirn am meisten vorliegen. Omega-3/6-Fettsäuren haben im Gehirn ein Verhältnis von ungefähr 1:1, laut Udo Erasmus. Dharma Singh Khalsa schrieb in ihrem Buch ‚Vital denken’: ‚Ich begann zu erkennen, dass Elemente wie Stress und Ernährung von aus schlaggebender Wichtigkeit zur Vorbeugung vor degenerativen Krankheiten sind. Stress und Nährstoffmangel sind Gift für unser Gehirn.’ Sich etwas merken, Lernen und Konzentrieren erfolgt im Gehirn über einen Kommunikationsprozess zwischen vielen Millionen Gehirnzellen. Die Gehirnbotenstoffe, Neurotransmitter genannt, werden in winzigen Bläschen am Ende der Gehirnzellen gespeichert. Diese werden synaptische Bläschen genannt und stellen das Kommunikationszentrum der Gehirnzellen dar. Je mehr synaptische Bläschen mit Neurotransmittern gefüllt sind, desto besser funktioniert unser Gehirn. ‚Je mehr Synapsen, desto einfacher erfolgt die Kommunikation zwischen den Gehirnzellen, und desto besser werden die Gehirnfunktionen ausgeführt.

Je mehr Omega-3 (DHA), desto einfacher bilden sich Dendriten mit Syn apsen und Rezeptoren’, so Dr. J. Hibbeln vom ‚National Institute of Health’ in Maryland. Yoshida, Yasuda und Okuyama bestätigen dies in ihrer Studie, die 1997 im ‚Journal of Neurochemistry’ veröffentlicht wurde. Sie zeigten, dass die Lernkapazität von Ratten verringerte, sobald sie unzureichend Omega-3 erhielten und daher weniger synaptische Bläschen hatten. Diese Ratten zeigten deutlich niedrigere Werte im Hinblick auf die Kon- trollgruppe.

 

 

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Genügend Omega-3/6 für ein gut funktionierendes Gehirn

DHA (eine verlängerte Kette von Alpha-Linolensäure) und AA (die verlän gerte Kette von Linolsäure) sind im Denkzentrum des Gehirns (Hirnrinde) konzentriert, aber auch im Zellkern und in den Mitochondrien (Energie fabriken) des Gehirns und in den Zellwänden der synaptischen Bläschen. Flexible Zellwände, wofür ausreichend Omega-3/6 erforderlich ist, fördern die Kommunikation zwischen den Gehirnzellen. Wenn ein Neurotransmitter nicht einfach in den Rezeptor passt, wird die Informationsübertragung misslingen. Wenn die Membran flexibel ist, wofür Omega-3/6 sorgt, kann der Rezeptor einfach seine Form verändern und den Neurotransmitter aufgreifen. Wenn die Membran jedoch steif ist, kann der Rezeptor nur schwierig seine Form verändern und somit den Neurotransmitter nur schwierig aufgreifen. In einem solchen Moment erfolgt mühsam oder sogar keine Kommunikation. ‚Auch Omega-6 (Arachidonsäure) trägt zu den Hirnfunktionen bei und ist für die Gehirnentwicklungen von Säuglingen äußerst wichtig.’ (56) Nach DHA ist AA (Arachidonsäure, die verlängerte Kette von Linolsäure, Omega-6) die am meisten im Gehirn vorkommende Fettsäure. Daher ist eine ausreichende Anfuhr von Linolsäure für das Gehirn unerlässlich. Ann Gittleman schreibt: ‚AA (Omega-6) muss für ein gesundes Gehirn und eine flotte Funktionstüchtigkeit der synaptischen Verbindungen in ausreichen- dem Maße vorhanden sein.’ (58) ‚Um Ihr Gehirn in Topform funktionieren zu lassen, ist ein subtiles Gleich gewicht zwischen Omega-3/6 erforderlich. Das ist für den Bau und die Aktivität Ihres Gehirns bestimmend’, (57) so Jean Carper, assistiert durch Ann Gittleman. (58) Die Hirnzellen reagieren dann auch besonders emp- findlich auf Oxidation (Ranzigwerden oder Altern) und erfordern Vitamin E und Carotene.

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Vitamin E schützt das Gehirn gegen den Zahn der Zeit

Das Gehirn reagiert besonders empfindlich auf Oxidation. Einer der Grün de, warum vor allem Gehirnzellen beschädigt und letztendlich vernichtet werden, ist das Minderwertigwerden oder ‚Ranzigwerden’ seiner Fette. Jede Gehirnzelle besteht aus 60% Fett, hauptsächlich aus Omega-3/6. Im Laufe des Älterwerdens werden Teile des Gehirns durch Oxidation in sicherem Sinne ranzig und große Teile des Gehirns ‚verderben’ buchstäblich. Ranzige Fette sind durch Freie Radikale entstanden. ‚Ohne Vitamin E laufen die Fette in Teilen des Gehirns ein größeres Risiko auf Ranzigwerden, wodurch beachtliche Störungen in der normalen Funk tionstüchtigkeit Ihres Gehirns entstehen. Es gibt nur einen Antioxidanten, nämlich Vitamin E, der sich im fetten Teil der Zellmembran der Hirnzellen aufhält und so ständig die Freien Radikalen auf eigenem Gebiet bekämpfen kann. Autopsien haben ergeben, dass ein Mangel an Vitamin E zur Degeneration der Axone von Nervenzellen führt und zu, unter anderem, Ver schrumpelung des Zerebellums (Kleinhirn). Die größte Kraft von Vitamin E liegt vermutlich in seiner Antioxidant-Kapazität zum Schutz der Fette in der Zellmembran gegen Fett-Peroxidation, ein anderes Wort für Ranzigkeit, was durch Freie Radikale verursacht wird. Beschädigte oder ranzige Membranen der Gehirnzellen senden verwirrte Nachrichten aus, die sich in Gedächtnisschwund und in andere intellektuelle Beschwerden äußern,’ so Jean Carper in seinem Buch ‚Ernährung und Intelligenz’.

Aus einer von französischen Behörden (INSERM) durchgeführten Studie zeigte sich, dass Frauen und Männer mit dem meisten Carotin in ihrem Blut am intelligentesten waren. Die Intelligentesten hatten 35 bis 40% mehr Carotin als die weniger intelligenten Teilnehmer. Carotene sind Antioxidante und schützen wie Vitamin E die Zellwände.

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Postnatale Depression

Eine Studie aus Korea zeigte, dass bei schwangeren Frauen sowohl der Gehalt an Omega-6 (AA) als auch der Gehalt an Omega-3 (DHA) sinkt. (100) Emotionale Schwäche nach der Geburt ist oft die Folge von unzurei chenden Omega-3-Fettsäuren. In den letzten drei Monaten der Schwanger schaft erfolgt ein schnelles Wachstum des Gehirns des Fötus. Es nimmt drei Mal im Volumen zu und nimmt in großen Mengen Omega-3 der Mutter auf. Wenn der Mutter eine Omega-3-reiche Ernährung fehlt, bedeutet es für das Baby einen Rückstand in der Entwicklung des Gehirns und übertriebene Weinkrämpfe. Für die Mutter resultiert dieser Mangel an Omega-3 in eine Depression nach der Schwangerschaft. Eine Studie von Holman, Johnson und Ogburn aus 1991 zeigte, dass Frauen nach der Geburt 50% niedrigere Niveaus an Omega-3 aufwiesen. Darum wurde früher auch Lebertran verabreicht. (59)

Depression

Supplementierung von Leinsamenöl konnte bei Geisteskrankheiten innerhalb von 2 Stunden die Stimmung verbessern, und drei Tage nach der Einnahme von 6 Esslöffeln pro Tag erfuhren die Patienten ein deutliches Gefühl von zugenommener körperlicher Energie und verspürten eine besondere Ausgelassenheit. Die Mehrheit der niedergeschlagenen Patienten schlief nach acht Wochen besser, hatte mehr Energie und fühlte sich weniger besorgt und deprimiert. (60) Omega-3 linderte die Sympto- me von Manisch-Depressivität in einer Gruppe von 30 Patienten. Die Patienten, die kein Omega-3 erhielten, hatten vier Mal mehr die Möglichkeit, eine neue Periode von Manisch- Depressi- vität zu erleiden, als die Patienten, die wohl Omega-3 erhielten. (61) ‚Je höher der Serotoninspiegel (Gut-Gefühl-Hormon) in Ihrem Gehirn, umso glücklicher fühlt man sich. Je mehr Omega-3 (DHA), desto mehr Serotonin,’ so Dr. Hibbeln.

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ADHD und
Hyperkinesie
 

ADHD- und hyperkinetische Patienten sind impulsiv. Sie können sich nur mühsam konzentrieren, neigen zu Wutanfällen, schlafen schwierig ein und leiden unter Schlafstörungen. Sie müssen ständig ermahnt werden, ruhig zu bleiben und erst nachzudenken, bevor sie etwas unternehmen.

Es ist mehr und mehr deutlich geworden, dass extra Omega-3/6 zusammen mit einer vollwertigen, gesunden Ernähung und das radikale Zurückschrau ben von raffiniertem Zuckerkonsum in vielen Fällen bereits die Lösung bietet. Das Gehirn, das einen Mangel an Omega-3/6 und andere Mängel aufzeigt, funktioniert schlecht, was wiederum in ihrem Verhalten und Leistungen zum Ausdruck kommt.

Mitchel E. und Al. untersuchten die klinischen Charakteristiken und das Niveau von Omega-3/6 im Blut von hyperaktiven Kindern. Sie fanden bedeutend niedrigere Omega-3/6-Niveaus bei Kindern mit ADHD-Sympto men. (62) Stevens L. zeigte, dass Kinder mit Verhaltens- und Lernproblemen niedrigere Niveaus an Omega-3 besaßen als Kinder, die keine Probleme hatten. (63) Richardson A. schlussfolgerte, dass ein Mangel an Omega-3 (DHA/EPA) und Omega-6 zu Verhaltens- und Lernstörungen führt. (64)

Nicht alle Kinder mit ADHD haben einen Mangel an Omega-3/6, wohl aber eine große Mehrheit. Darüber hinaus gehen Wissenschaftler ständig mehr davon aus, dass Nährstoffmängel nicht nur körperliche Beschwerden verursachen, sondern auch einen beachtlichen Einfluss auf Gehirn, Verhal ten, Gedächtnis usw. ausüben. Dr. Ibarren zeigte, dass mit der Zufuhr von Omega-3 Feindlichkeit, Zynismus, Misstrauen, Angst und Aggressionen verringert werden können. (65)

Dyslexie

Dr. Richardson aus Oxford stellte fest, dass 9 der 12 untersuchten Erwach senen mit Dyslexie einen abnormalen Fettsäurenstoffwechsel im Gehirn vorwiesen. Sie haben Schwierigkeiten, Omega-3-Fettsäuren aufzubauen. Jean Carper empfiehlt daher in seinem Buch ‘Ernährung und Intelligenz’, dass Dyslexie-Patienten mehr Omega-3 supplementieren müssen.

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Ein gutes Omega-Öl: · ist pflanzlich · enthält Omega-3/6/7/9 · enthält zahlreiche Schutzstoffe wie Carotene und 8 Sorten Vitamin E

1 Teelöffel pro Tag = Minimum
1 Esslöffel pro Tag = optimal
2 Esslöffel pro Tag = therapeutisch

Ein gutes Omega-Öl ist zur Vor-
beugung vor jeglicher Migration aus
Plastik oder HDPE sicher in einer
Glasflasche abgefüllt. Die Fettsäu-
ren werden durch dunkles Glas und
(wieder verwertbares) Papier vor
Licht geschützt.

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Aggression und Studieren

‚Omega-3 (DHA) unterdrückt die Aggression von
Studenten in Zeiten von geistigem Stress’, dies
ergab eine Untersuchung unter 41 japanischen
Studenten. (66)(1) Tomohito Hamazaki der Medizinischen und Pharmazeutischen Universität von
Toyama.

Alzheimer

100 Alzheimer-Patienten erhielten eine Kombination aus Omega-3/6 im Verhältnis 1:4. Bei 74% verbesserte sich das Kurzzeitgedächtnis. Weiterhin arbeiteten sie mehr, waren besser organisiert und waren einer besseren Stimmung. Sie hatten mehr Appetit, weniger Schlafstörungen und Halluzinationen. Tagsüber waren sie alerter. (67) Die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren könnte das Risiko auf Alzheimer um 60% verringern. (68) ‚Wer Nahrungsmittel wählt, die reich an Vitamin E sind, verringert das Risiko auf Alzheimer um 67%. Vitamin-E-Supplemente hatten diese Wir kung nicht, demgegenüber allerdings wohl das natürliche Vitamin aus der Nahrung. Auch waren Vitamin C und Beta-Carotin weniger effektiv als die natürliche Nahrungsquelle. Diejenigen jedoch, die 10mg natürliches Vitamin E pro Tag über die Nahrung zu sich nahmen, liefen 67% weniger Risiko auf Alzheimer im Vergleich zu denjenigen, die nur 5mg über die Nahrung zu sich nahmen. (69) Eine vor kurzem ausgeführte Studie zeigte, dass die Einnahme von Vitamin E ‚Alpha-Tocopherol’ bei der Verzögerung von Demenz effektiver war als eine neue Art Medizin bei der Behandlung von Alzheimer. (70)

Schizofrenie

Das Blut von schizophrenen Patienten enthält nur halb so viel Omega-3 (DHA) und Omega-6. Sie haben nur ein Viertel der Arachidonsäure (Omega-6) in ihren roten Blutkörperchen.’ (71) ‚EPA (Omega-3) ist mäßig strukturell in ihrem Gehirn vorhanden, wobei ein Mangel an EPA psychi sche Störungen verursachen kann (zum Beispiel Schizophrenie)’, so Dr. Hubbeln.144444444

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Omega-3/6/9 und Vitamin E sind gesund für Herz und Blutgefäße 

Die Kombination Linolsäure (Omega-6) und Alpha-Linolensäure (Omega-3) ist stärker als die Einnahme der einzelnen Fettsäuren. Eine höhere Einnahme von Omega-3/6 verringert das Risiko auf Herz- und Gefäßbeschwerden. (101)

Omega-6 Der Japanische Arzt und Professor Hiroyasu und seine Kollegen der Uni versität Tsukuba in Ibarakiken, untersuchten 6 bis 14 Jahre lang 7.450 Männer und Frauen im Alter zwischen 40 und 85 Jahren. Sie gelangten zur Schlussfolgerung, dass eine Zunahme von 5% im Konsum von Linolsäure (Omega-6) das Risiko auf alle Schlaganfälle um 28% reduzierte (34% auf einen Schlaganfall durch Sauerstoffmangel (Thrombose), 37% auf einen lakunären Schlaganfall und 19% auf eine Hirnblutung). Ebenso trug Linol säure (Omega-6) zur Senkung des Blutdrucks bei, machte das Blut während der Studie weniger klebrig und verringerte die Bildung von Blutgerinnseln. ‚Herzgewebe braucht Linolsäure (Omega-6) für eine gute Funktionstüchtig keit. Von ungefähr 45 bekannten essentiellen Nährstoffen, die wir täglich brauchen, benötigen wir Linolsäure (Omega-6) am meisten’, schreibt Udo Erasmus. (72)

Omega-3 Omega-3 verringert die Bildung von Blutgerinnseln, indem es die Blut plättchen weniger klebrig macht und den Aufbau von Fibrinogen (Blutge rinnungseiweiß) hemmt. (73) ‚Bei Menschen, die mit der Einnahme von Omega-3-Öl beginnen, zeigt sich in manchen Fällen eine spektakuläre Senkung des Triglyzirid-Gehalts im Blut. Ihr Cholesteringehalt kann auch um 25% sinken.’ (74)

Omega-9 Omega-9 senkt den Cholesteringehalt im Blut (steigert leicht den HDL- und senkt deutlich den LDL-Spiegel).

Vitamin E ‚Mehr Vitamin E in unserem Blut bedeutet weniger Risiko, dass die Fett säuren durch Freie Radikale angegriffen werden. Vitamin E verhindert, dass Fett im Blut ranzig wird (oxidiert), wodurch Fett an den Blutgefäßen kleben bleibt. Auch Cholesterin klebt an den Blutgefäßen, wenn es durch die Freien Radikalen ranzig geworden ist, weil sich zu wenig Antioxidante im Blut befinden.’ (75)

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Haut, Nägel und Augen

Omega-3 und Omega-6 zusammen mit viel Vitamin E und vielen Carotenen tragen bei zu einer schönen Haut, starken Nägeln, zu glänzendem Haar und gesunden Augen. Haut, Nägel, Augen und Haar sind die Spiegel unserer inneren Gesundheit.

Die Haut, Nägel, Augen und sogar das Haar benötigen gesunde Fette und genügend Vitamin E und Carotene. Von Vitamin E und Carotenen ist allgemein bekannt, dass sie die Haut gegen schädliche Einflüsse der UV-Strahlen und Luftverschmutzung schützen. Vitamin E und Carotene tragen zur Vorbeugung von Hautalterung bei.

Eine trockene Haut, Juckreize, Ekzem, Schuppenbildung, stumpfes und dünnes Haar sind oft die Folge eines Ungleichgewichts oder eines Mangels an Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren. Omega-6 ist die wichtigste Fettsäure für eine schöne Haut. Aus der Linolsäure baut der Körper Gamma-Linolensäure auf. Gamma Linolensäure wird oft auch das Hautöl genannt, und wir finden es zurück in Borretsch-, Nachtkerzen- und Hanföl. Der Körper kann jedoch auch selbst GLA aus Linolsäure (Omega-6) aufbauen. Die wichtigste Fettsäure für die Augen ist DHA, die der Körper aus Alpha-Lino lensäure (Omega-3) aufbaut. DHA im Auge, das dem Sonnenlicht ausgesetzt wird, würde ohne Antioxidante, wie Vitamin E und Carotene (z.B. Lutein und Zeaxanthin) schnell oxidieren und zum Opfer der Freien Radikalen fallen, gefolgt von einem starken Rückgang der Sehkraft.

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‚Delta-Tocotrienole (Vitamin E) können Melanomen und Hautkrebs vorbeugen. Tocotrienole (Vitamin E) schützt die Haut vor oxidativem Stress durch die Sonne oder UV-Strahlung. Weiterhin schützen sie die Haut vor Luftverschmutzung’, so Dr. Theriault, Professor an der Universität von Hawaii, in seinem Buch ‚The right vitamine E-tocotrienols’.

Psoriasis

Bei Psoriasis stapelt sich ‚Leukotrien B4’ in der Haut und sorgt für Entzün dungen. Omega-3 beugt dem Aufbau von zu viel Leukotrien B4 vor und kann daher bei einer erfolgreichen Behandlung von Psoriasis von großer Hilfe sein. (Universität von Kalifornien, Dermatologe Dr. Davis).

Diabetes

‚Das wirkliche Problem bei Diabetes ist die Entregelung des Fettmetabolismus und die Nicht-Umsetzung von Zucker. Das Problem mit dem Zucker ist ein Nebenproblem des gestörten Fettmetabolismus’, so Dr. Johanna Budwig. (‚Flaxoil as a true aid’, Seite 12)

Wenn die Zellumhüllungen (Membrane) nicht gesund sind, durch industriell raffinierte, fraktionierte Fette mit Geruchsentzug und Transfettsäuren, wodurch Omega-3/6-Fettsäuren ihre Funktionen nicht mehr erfüllen können, entsteht ein ernsthaftes Problem der Durchlässigkeit der Zellmembranen (Insulinresistenz). Nährstoffe und Zucker gelangen nicht mehr in die Zellen, was u.a. einen zu hohen Blutzuckerspiegel zur Folge hat.

‚Eine Zufuhr von Omega-3 und Omega-6 an Diabetiker senkt den Bedarf an Insulin, womit bewiesen ist, dass Insulin von Omega-3 und Omega-6 abhängig ist‘, so Udo Erasmus in ‚Vitale Fette, fatale Fette’, Seite 396).

Omega-3/6 muss durch Antioxidante, wie Vitamin E und Carotene vor dem Anfall von Freien Radikalen geschützt werden. ‚Diabetiker müssen oxidierte Fette und Öle vermeiden.’ Darum müssen genü gend Vitamin E und Carotene zusammen mit reichlich Omega-3/6 zur Verhin derung der Oxidation verabreicht werden. ‚Transfettsäuren spielen nicht nur eine Rolle bei Herzbeschwerden, sondern üben auch eine nachteilige Wirkung auf Diabetes aus’, schreibt Mary Enig in ‚Fakten über Fette’ auf Seite 92.

 

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Warum Natives Olivenöl Extra gesund ist und pharmazeutisches Fischöl so schlecht ist

Die Antwort ist einfach. Teures Fischöl ist zu stark raffiniert, ‚gereinigt’, um es von toxischen Stoffen befreien zu können. Bei diesem Prozess gehen auch die natürlichen Schutzstoffe verloren. Teures Fischöl wurde auch chemisch bearbeitet und ist vielleicht sogar das meist bearbeitete Öl der Welt. Natives Olivenöl Extra wurde kaltgepresst und nicht chemisch bearbeitet. Die Herstellung von Nativem Olivenöl Extra ist ein sehr einfacher und natürlicher Prozess. Die Oliven werden nach der Ernte gewaschen, mecha nisch entkernt, kaltgepresst, mechanisch gefiltert und in dunkle Flaschen abgefüllt. Mit anderen Worten, die Olive wurde mit Respekt vor der Natur behandelt. Sie wurde keinen chemischen Handlungen unterzogen und bietet alle fettlöslichen pflanzlichen Mikroteile, die die Olive selbst ent hält, nämlich Schutzstoffe, wie Vitamin E, Squalen, Sterole, Polyphenole, Oleurpein, Hydroxytyrosol, Chlorophyll, Lezithin, usw. - kurzum, mehr als 200 pflanzliche Mikronährstoffe. Fachleute sind sich darüber einig, dass die Mikronährstoffe wichtiger für unsere Gesundheit sind als das Olivenöl selbst. Natives Olivenöl Extra und ‚pharmazeutisches Fischöl’ sind zwei Gegenpole. Natives Olivenöl Extra ist vital und Fischöl ist bei langfristiger Einnahme fatal.

Wilder Fisch ist natürlich, Fischöl keineswegs Der Verzehr von fettem Fisch ist nicht dasselbe als der Konsum von Fisch öl. Es besteht ein himmelweiter Unterschied. Die AHA (Amerikanische Herz-Assoziation) empfiehlt den Verzehr von 2 Portionen fetten Fisch pro Woche. Die AHA macht deutlich, dass keine überzeugenden Beweise vorliegen, dass Ölsupplemente einen günstigen Effekt auf Herz- und Gefäß krankheiten ausüben. Auch Dr. He der Nord-West-Universität von Chicago gelangte nach dem Studieren von 200 Untersuchungen zur Schlussfolge rung, dass der regelmäßige Verzehr an Fisch das Risiko auf ‚ischemische’ Schlaganfälle um 13% senken kann. Doch sagt er deutlich, dass nicht geschlussfolgert werden darf, dass Fischöl dieselbe Wirkung ausübt. ‚Es gibt im Fisch vermutlich andere unbekannte Nährstoffe, die für das verringerte Risiko verantwortlich sind, die sich jedoch nicht in Fischöl befinden.’

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Heutiges rohes
Fischöl ist stark
verschmutzt

Heutzutage sind Fische durch Zutun des Menschen und dessen Industrie stark verschmutzt. Sogar die Muttermilch der Eskimos auf Grönland ist mit PCB stark verschmutzt, was Anlass zur Immunität und neurotischen Problemen bei ihren Kindern führt’, so die Los Angelos Times am 13/1/04. Tests zeigen, das heutzutage der Fisch aus allen Weltmeeren stark verschmutzt ist. Je größer der wilde Fisch ist (wie Lachs), desto grö ßer ist auch der Verschmutzungsgrad. PCB, Dioxin, Schwermetalle und Methylquecksilber werden im Fett der Fische gespeichert. Auch gezüchte ter Fisch entkommt der Verschmutzung nicht, denn er wird mit Fischabfall gefüttert.

Transfette und pharmazeutisches
Fischöl - unschuldig?

Rund 1900 begann die Industrie dem pflanzlichen Öl ein Wasserstoffatom hinzuzufügen, um es zu härten. So entstand Margarine, ein lang haltbares Fett. Es schien alles so unschuldig zu sein, doch die Missformungen von ‚Transfetten’ waren das Resultat.’ Heute weiß man, dass durch Hinzufü- gung eines Wasserstoffatoms an pflanzliche Öle die besonders schädlichen ‚Transfette’ entstehen. Durch diesen Prozess entstanden fatale Fette, die heute noch immer auf der ganzen Welt benutzt werden. Nach 100 Jahren beginnt man langsam aber sicher die verhängnisvollen Folgen der Härtung (Hydrogenisierung) zu erkennen. Nur Dänemark, die Niederlande und seit kurzem auch Amerika haben diesbezüglich Maßnahmen getroffen, nach dem bereits seit vielen Jahren bekannt ist, dass Transfette verhängnisvolle Folgen für die Gesundheit mit sich bringen. Es wird sicher noch 50 Jahre dauern, bevor sie überall verbannt werden (wenn sie überhaupt je verbannt werden?). Pharmazeutisches Fischöl wird durch die Verschmutzung derma ßen bearbeitet, dass es nur noch wenig dem Fett im Fisch ähnelt, den die Natur meinte.

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Pharmazeutisches Fischöl’
zu stark bearbeitet!

Fische werden gefangen und bleiben durchschnittlich 1 bis 2 Wochen an Bord des Fischerboots, meistens in Kühlräumen. Dort wird der Fisch selektiert. Zu kleine, zu große, sonderliche und nicht essbare Fische werden voneinander getrennt. Diese werden zur Herstellung von Fischöl benutzt. Die essbaren Fische werden verkauft und der Abfall dieser Fische wird häufig zur Produktion von Fischöl genutzt. Inzwischen ist der Fisch schon mindestens 2 bis 3 Wochen alt. In den fetten Teilen des Fisches befinden sich die verschmutzten gespeicher ten Gifte (PCB, Dioxin, Methylquecksilber und Schwermetalle). Zahlreiche Organisationen raten während der Schwangerschaft daher auch den Verzehr von fettem Fisch ab. Da diese Gifte im Fischfett gespeichert werden, kann man heutzutage Fischöl eigentlich nicht mehr verkaufen, ohne es zuvor stark raffinieren zu müssen. Heute gibt man dieser starken Raffination einen teuren Namen, nämlich: ‚Pharmazeutisches Qualitätsfischöl’. Wie sieht der Herstellungsprozess aus?

Ausschmelzen: Die Fische und der Fischabfall werden zunächst gekocht, wodurch nach langer Kochzeit das Fischöl an der Oberfläche treibt; dieser Prozess wird Ausschmel zen genannt. Die erste Sünde, denn das Omega-3-reiche Fischöl hält der Erhit zung nicht stand und oxidiert hierdurch. Es entstehen freie Fettsäuren, die man hinterher wieder herausholen muss.

Molekulare Destillation: Dieses rohe Fischöl (crude fish oil) enthält alle Verschmutzungen des Meeres, wie PCB, DDT, Quecksilber, andere Schwermetalle, Dioxin und es schmeckt unangenehm. Es enthält Cholesterin und freie Fettsäuren. Dieses große Pro blem verursacht, dass das Öl für den menschlichen Verzehr nicht geeignet ist. Die Fischöl-Industrie erfand die ‚molekulare Destillation’, ein komplizierter Prozess, wobei unter Hochdruck die Moleküle aufgeteilt und der Großteil der Verschmutzungen aus dem Öl entfernt wird. Doch auch die wichtigen Mikro nährstoffe und selbst ein Großteil des Cholesterins werden entfernt. Allerdings ergibt dieser Prozess noch immer kein reines Öl und noch immer hat das Öl einen unangenehmen Geschmack.

Fraktionieren: Daraufhin wird ‚fraktioniert und ‚Geruch entzogen’. Es entsteht die so genannte ‚pharmazeutische Qualität’. Durch einen stark chemischen Prozess von ‚fraktio neller Destillation’ werden die saturierten Fette dem Fischöl entzogen und durch einen weiteren hoch entwickelten Prozess, der ‚molekularen Destillation’, wird nahezu alles an PCB aus dem Öl entfernt. Durch chemische Interesterifikation werden die Moleküle gebunden. Die Fischöl-Industrie nennt dies ‚reines Fischöl

 

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von pharmazeutischer Qualität’. Ich nenne es eines der meist bearbeiteten raffinierten Öle der Welt - ein Öl, das unbedingt vermieden werden muss. Genau wie raffinierte Zucker, raffiniertes Mehl und andere raffinierten Öle, müssen wir dieses so genannte ‚reine’, aber stark raffinierte Fischöl für unsere Gesundheit vermeiden. Raffinierten Nah rungsmitteln (was teures Fischöl ganz bestimmt ist) fehlen die Mikronährstoffe.

Die Superkritische Flüssigkeitsextraktio (SFE) von Fischöl ist rein – jedoch nicht gesund

Bei der ‚SFE’ wird in der ersten Phase, der Extraktionsphase, unter Hochdruck (200 bis 600 Bar) und bei Temperaturen zwischen 30 und 150°C, Kohlenstoff dioxid oder ein anderer chemischer Stoff im ‚superkritischen’ Zustand (weder flüssig noch gasförmig) durch die Zellen des ‚rohen Fischöls’ gepresst bis sie aufplatzen. Der zweite Schritt ist die ‚Separation’, wobei herausgeholt wird, was man braucht (z.B. DHA oder EPA) und später teilweise wieder hinzufügen kann, was verloren gegangen ist (z.B. Vitamin E). M. Murray und J. Beutler schreiben in ihrem Buch ‚Fette und Öle besser verstehen’ über SFE das Folgende: ‚Nicht gut informierte Käufer und Her steller von Supplementen werden durch die Niedrigtemperaturen (und eine schnellere Produktionszeit) während des SFE-Prozesses angelockt. Nach dem raffinierten Öl aus der Massenproduktion liefert SFE bedauerlich genug die schlechteste Qualität. SFE macht das Öl weniger stabil, verursacht größere Fett-Peroxidation, verändert die Struktur der Fettprofile, verringert den Mine ralgehalt und fraktioniert Triglyzrid-Bildungen. Weiterhin enthält SFA-Öl keine Phospholipide (z.B. Lezithin) und Vitamin E mehr. SFE ist für mehrfach ungesättigte Fette schädlicher als die Extraktion mit Hexan (Solvent)’. (102) Diese Methode liefert ein rein technisches, wohl aber raffiniertes Produkt, genau wie weißer Zucker und Weißbrot. Dieses reine Produkt allerdings ist alles andere als gesund, es fehlen ihm seine Begleiter, die Mikronährstoffe, die ihm auch in der Natur Gesellschaft leisten. Was die Fabrikanten uns auch glauben lassen wollen – wer ‚Pur Natur’ befürwortet, wird nur schwer das pharmazeutische Fischöl befürworten können.

 

‚Eine allgemeine Ernährungsregel: Je näher bei der Natur, desto besser’ Bart Maes, de bio-veggie man

 

 

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Weder ‚billiges Fischöl’
noch ‚pharmazeutisches Fischöl’

Billiges Fischöl ist nicht fraktioniert und wurde keiner chemischen moleku laren Destillation unterzogen, doch enthält es zu viel PCB, Dioxin, Schwer metalle und Methylquecksilber. Machen Sie den Test: Stellen Sie ein Schäl chen Fischöl 5 Minuten lang in den Kühlschrank (drücken Sie eventuell eine Kapsel leer). Wenn das Öl flüssig bleibt, haben Sie die ‚pharmazeutische Qualität’, die Sie, da es bearbeitet wurde, unbedingt vermeiden sollten. Gerinnt das Fischöl, dann haben Sie unbearbeitetes Fischöl gekauft, das Sie wegen der Verschmutzung ebenfalls vermeiden sollten.

Lebertran

Lebertran entstand als ein Abfallprodukt von Fisch. Dabei wird die Leber des Fisches ausgepresst und man erhält Fischöl (Lebertran), das ebenfalls reich an Vitamin A ist. Das ist ungesund, weil Lebertran zu viel Vitamin A für den Menschen enthält. Heutzutage ist herkömmlicher Lebertran auch viel zu verschmutzt.

Teures Fischöl liefert nicht die zwei lebensnotwendigen Fette Fischöl enthält keine Linolsäure (Omega-6) und keine Alpha-Linolensäure (Omega-3) - die einzigen zwei lebensnotwendigen Fettsäuren, die der Körper nicht selbst aufbauen kann.

Fischöl gibt nur einen Teil – pflanzliches Omega-3/6/9 gibt die Gesamtheit Fischöl gibt ihnen hauptsächlich die zwei nicht essentiellen Fettsäuren EPA und DHA. Diese zwei Fettsäuren sind wichtig, können aber vom Körper

 

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selbst aufgebaut werden und gehören zu den 10 Fettsäuren der Omega 3-Gruppe. Weder die essentielle Omega-3-Fettsäure ‚Alpha-Linolensäure’, noch die sechs anderen Omega-3-Fettsäuren, noch Omega-6 werden aus EPA und DHA aufgebaut. Ein pflanzliches Omega-3/6/9 mit Alpha-Linolensäure und Linolsäure gibt Ihrem Körper alle Fettsäuren, die er braucht. Das ist besser – es ist holi stisch! Falls Sie doch Fischöl wählen müssen, bleibt die starke Empfehlung bestehen, noch immer genügend pflanzliches Omega-3/6/9 einzunehmen.

Für unsere Kinder muss
Fisch geschützt werden

Wenn wir weiterhin so wie heutzutage fischen, werden unsere Kinder Fische nur noch auf dem Internet oder in großen Zuchtbassins sehen können. Dann werden alle essbaren Fischsorten genauso wie Batterie hühner gezüchtet. Mit dem Lachs von heute geschieht das bereits. Auf dieselbe Weise werden viele Fischsorten in ihrem natürlichen Lebens raum bedroht. Stoppen Sie mit dem Konsum von Fischöl. Wählen Sie pflanzliche Öle!

 
Ihr Körper hat die Hauptrolle
Linolsäure und Alpha-Linolensäure

Aus Linolsäure und Alpha-Linolensäure von pflanzlichem Öl baut der Körper alle Fettsäuren auf, die er braucht. Das ist ein natürlicher Prozess. Das gute Verhältnis Omega-3/6 ist für eine rasche Umsetzung wichtig. Zwei Studien haben berechnet, in welchem Verhältnis Omega-3/6 für eine maximale Umsetzung in DHA und EPA stehen muss. Es ergab ein Teil Omega-3 und zwei bis vier Teile Omega-6. (78) Je größer der Anteil an Omega-6, desto weniger Alpha-Linolensäure wird umgesetzt. (79) Für eine ideale Umsetzung empfiehlt die FAO ein maximales Omega-3/6 Verhältnis von 1:10. (78) Ein weiterer Test zeigte, dass bis zu 1:7 an Omega 3/6 die Umsetzung tadellos verlief, und sobald der Anteil an Omega-6 höher liegt als 7 Teile, die Umsetzung in EPA und DHA deutlich abnimmt.

 

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Umgekehrt ist es nicht dasselbe. Zuviel Omega-3 kann die Umsetzung von Linolsäure in AA bremsen, weil sie dieselben Enzyme benutzen. ‚Aus Alpha-Linolensäure und Linolsäure können die meisten Menschen alle natürlichen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren aufbauen, die sie brauchen’, sagt Udo Erasmus. Artemis Simopoulos und Robinson folgern in ihrem Buch ‚Der Omega-Plan’, dass ungefähr 10% der Alpha-Linolensäure in EPA oder DHA umgesetzt wird? Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Umsetzung zwischen 5% und 20% bei gesunden Personen beträgt und in geringen Ausnahmefällen 0% betragen kann. (80) Eine Fettsäurenspiegel-Analyse kann bestimmen, ob Sie zu diesen Ausnahmefällen gehören.

Johanna Budwig, Dean Ornich und andere warnen vor Fischöl Starke und längere Blutungen bei der Menstruation und Wunden, erhöhtes LDL-Cholesterin, Unterdrückung des Immunsystems, erhöhter Blutzuckerspie gel bei Diabetes, erhöhtes Risiko auf Hirnblutungen, Verminderung der Anti oxidante, geschwollener Bauch und Diarrhö. Es folgen einige Aussprachen von Spezialisten: ‚Tests in anderen Instituten zeigten, dass derartiges Fischöl sehr schädlich ist, für sowohl Mensch als auch Tier, da sie die Funktionstüchtigkeit der Organe behindern und die Leber vergiften’, so Johanna Budwig. (81) ‚Die tägliche Einnahme von Fischöl-Supplementen senkt den Vitamin-E-Gehalt im Blut bis unter das normale Niveau’, (82) so Sanders.

‚Was viele Reklameanzeigen vergessen uns mitzuteilen, ist, dass es bei den Eskimos eine der höchsten Raten der Welt an Hirnblutungen gibt’, so Dean Ornisch. Die Einnahme von ausschließlich Omega-3 verdünnt das Blut und verursacht spontane Blutungen. (83) ‚Darüber hinaus scheinen Fischölkap seln häufig das Cholesterinniveau zu erhöhen’. (84, 89) ‚Fischöl kann einigen Schutz vor Herzbeschwerden bieten, kann dahingegen jedoch Diabetesproblematiken verschlimmern. Es stimuliert die Leber, mehr Glukose in die Blutbahn freizusetzen’. (85, 86, 87) ‚Eine Studie zeigte, dass Fischöl das Cholesterin empfindlicher für Oxidation macht und dadurch das Risiko auf Herz- und Kreislaufbeschwerden erhöht, was ein hoher Gehalt an Alpha-Linolengehalt demgegenüber nicht verursacht’. (95) Eine Studie aus Dänemark zeigte, dass Frauen, die zwei Jahre lang 4 bis 9 Fischölkapseln einnahmen, keine Vorteile für sich selbst erfuhren. Die Studie wurde vom ‚Dänischen epidemischen Wissenschaftszentrum’ in Kopenhagen durchgeführt.

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2 Mal mehr Hirnblutungen bei Babys, wenn Mütter während der Schwangerschaft Fischöl einnehmen

 

Eine im ‚Britisch Journal of Obsterics and Gynaecology’ veröffentlichte Studie zeigte, dass, wenn Mütter Fischölkapseln (Omega-3) während der Schwanger schaft einnahmen, das Risiko auf Hirnblutungen bei Babys 2 Mal höher lag als wenn sie nichts einnahmen. Die Schlussfolgerung lautet: Nie Omega-3 ohne Omega-6. Omega-3 beugt Blutgerinnseln vor. Das ist positiv. Omega-6 lässt das Blut gerinnen. Auch das ist positiv. Beide sind somit notwendig.

 

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Aus Liebe und Respekt zur Natur wurde diese Informationsschrift mit pflanz- licher Tinte auf ungeblichenem, wieder verwertetem Papier gedruckt.

Bart Maes, der Bio-Veggie-Mann hat in den letzten fünf Jahren (1999 bis 2004) mehr als Vollzeit-Selbst-Stu dien über Ernährung, Vitalität und Wohlstandsbeschwerden verrichtet. Er las mehr als 350 Bücher und zahl- reiche Studien über dieses Thema. Er fördert ‚Bio’ und ‚Veggie’ und seine Firma bringt seit kurzem einzigartige Produkte auf den Markt.

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